Film LIEBT Licht

eingetragen in: Allgemeines | 1

Okay okay.. wir sagen und schreiben ja immer, dass sich Film und Digital nicht wirklich vergleichen lassen. Trotzdem ist es wichtig, die wesentlichen Unterschiede zu verstehen, damit man das jeweilige Medium besonders effektiv zu nutzen weiß. Und ein wichtiger Unterschied ist das jeweilige Verhalten bei Überbelichtung. Moderne Digitalkameras weisen mittlerweile zwar einen großen Spielraum in den Schattenbereichen auf, bei dem der Film wirklich mitkommt. Dafür ist der Film wieder bei den Highlights ordentlich überlegen und steckt auch mehrere Blenden Überbelichtung locker weg.

Besonders beeindruckend wird das in diesem Beitrag im Vergleich des Fuji Neopan Acros 100 gegen eine digitale Nikon D610 dargestellt. Selbst vier Blendenstufen zu viel Licht scheinen den Acros kalt zu lassen. Ganz weniger die Nikon, die mit softwaregestützter Korrektur in Capture One gerade noch eine Blende weit mithalten kann.

Ob analog oder digital besser sind, ist eine müßige Frage. Doch zumindest im Bereich der Lichter hat der Film meistens die Nase vorn.

» zum Beitrag

Verfolgen Chris Marquardt:

Chris Marquardt ist Fotograf, als Autor schreibt er Fotobücher, und als Produzent hat er die Finger in mindestens sechs bis acht unterschiedlichen Podcast-Produktionen. Seit 2006 unterrichtet er internationale Fotoworkshops und veranstaltet Fotoreisen ans Ende der Welt. Chris ist regelmäßiger Gast im US-Radio, um dort fotografische Fragen zu erörtern. Gemeinsam mit Monika Andrae hat er das Buch Absolut analog verfasst und arbeitet an weiteren Buchprojekten. Mehr...

Eine Antwort

  1. Thomas
    | Antworten

    Hallo! Ich belichte meine Filme immer sehr „opulent“. Besonders bei diffusem Licht „gebe“ ich meinen Negativfilmen ordentlich Licht. Viele wissen es nicht und belichten unter (der interne Belichtungsmesser alter Kameras ist oft nichts). Bei einer reichhaltigen Belichtung erhält man volle Schattenzeichnung und die „schönen Grauwerte“.

Bitte hinterlasse eine Antwort